LOSLASSEN, Drei gute und wirksame Tipps, wie es funktioniert!
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LOSLASSEN, Drei gute und wirksame Tipps, wie es funktioniert!

Es gibt viele Methoden, die uns helfen sollen oder können, uns ein Stück näher zu kommen. Nicht jeder hat das Geld oder die Chance, sich Hilfe zu suchen. Deshalb wird eine Möglichkeit zur Selbsterforschung und zum Loslassen vorgestellt. Sie kostet kein Geld, jedoch ein wenig Geduld, Zeit und Übung.

Wie gehen Sie praktisch vor? Wie können Sie sich selbst erforschen, wie kommen Sie sich auf die Schliche?

Bevor Sie etwas loslassen können, müssen Sie:

  1. erkennen, was will ich loslassen, dann
  2. akzeptieren (was hier bedeutet, eine Tatsache zu akzeptieren, nicht unbedingt gutzuheißen)
  3. loslassen, was dann von allein geschieht, dafür müssen sie nichts mehr tun.

So einfach ist der Prozess des Loslassens. Ich arbeite so seit über 20 Jahren mit mir selbst und mit Klienten und kann Ihnen versichern, es funktioniert.

Erkennen – Akzeptieren – Loslassen

Das Schwierigste ist zu erkennen, was ich loslassen will und es genau in Worte zu fassen. Immer dann, wenn Sie Ärger, Zorn, Neid, Frust, Ungeduld, Hass etc. in sich spüren, können Sie sicher sein, dass sich darunter etwas verbirgt, was Sie loslassen sollten. Für den Anfang genügt es, dass Sie exakt formulieren, was Sie gerade ärgert.

Sagen und fühlen Sie dann, was Sie akzeptieren wollen. Gemäß meiner Erfahrung heißt es in 99 % aller Fälle: „Ich akzeptiere!“ Sollte keine Körperreaktion kommen (eine oder mehrere Stellen im Körper rühren sich, schmerzen, brennen, kribbeln usw.), versuchen Sie es mit: „Ich nehme an …“ Mit diesen beiden Redewendungen bin ich in meiner Arbeit ausgekommen.

Ihr Herz ist Ihr größter Verbündeter (auch beim Loslassen)

Vielleicht können Sie ohne Herzbeteiligung mühelos sagen: „Ich akzeptiere …“ Es klingt dann vielleicht so, als würden Sie sagen, dass Sie akzeptieren, dass Sie gleich ein Butterbrot essen werden oder ein Glas Bier trinken. So kommt kein Erfolg! Ohne Beteiligung des Herzens wird nichts in Ihrem Körper geschehen. Bedingung ist, dass Sie vorher, so gut Sie können, in Ihr Herz gehen. Es genügt Herz oder Liebe zu denken, und schon sind Sie da. Der Kosmos schaut auf Ihre Absicht, nicht auf das Ergebnis.

Sagen Sie nicht nur: Ich akzeptiere, dass ich mich gerade ärgere, sondern:

Ich akzeptiere, dass ich mich gerade über meinen Sohn ärgere, weil er wieder sein Zimmer nicht aufgeräumt hat.

Geben Sie so exakt wie möglich den Grund Ihres Ärgers an.

In die tieferen Schichten

Wenn Sie tiefer gehen wollen, werden im Laufe der Zeit Ihre Sätze aus immer tieferen Schichten kommen und sie stoßen zum wirklichen Grund Ihres Ärgers vor.

Sie beginnen mit einem Ausgangssatz, der mit „weil“ fortgesetzt wird, zum Beispiel:

Ich will diese Methode ausprobieren, weil sie mich reizt.

Mit diesem Satz und „weil“ geht es weiter:

Sie reizt mich, weil ich weiterkommen will.

Ich will weiterkommen, weil …

Arbeiten Sie so mit sich selbst, bis Sie das Gefühl haben, jetzt geht es nicht weiter (vielleicht nur für Sie nicht in diesem Augenblick). Das macht nichts. Akzeptieren Sie den Satz, so weit sie gekommen sind. Der Körper will in Heilung. Er präsentiert Ihnen das Thema so lange, bis sie auf dem Grund Ihres Ärgers angekommen sind. Kommen Ihnen dabei Sätze in den Sinn, die Sie sich nicht erklären können, bleiben Sie dran. Sie befinden sich dann meist auf dem richtigen Pfad.

Versuchen Sie während der Arbeit den Kopf auszuschalten und im Fühlen zu bleiben. Halten Sie dazwischen Stille, dann kommen immer mehr Fakten aus dem tief Bewussten hoch, so dass Sie sie fassen können.

Sich selbst vergeben

Es gibt noch einen vierten Punkt, den ich selten anwende bei Klienten. Für den Prozess des Loslassens muss es nicht sein, hilft aber den Menschen oft, wenn Sie z.B. gerade von mir erfahren, dass sie einen Mord begangen haben oder eine Bank ausraubten oder …

das Getane oder Erlittene sich vergeben.  

Je nachdem, welcher Typ Sie sind, kann es sein, dass Fühlen nicht Ihr Hauptkanal der Wahrnehmung ist. Vielleicht sehen Sie Bilder, die Sie dann in Worte fassen oder Sie hören Worte in sich oder Sie riechen oder schmecken etwas und fassen dies in Worte. Alles ist gut, alles ist richtig!

Es kann sein, dass Sie ein Thema immer wieder bearbeiten, die Sätze sich jedoch um Nuancen ändern, tiefer gehen. Solange nicht alle Energien, die auf einem Thema liegen, angeschaut und bearbeitet sind, wird Sie das Grundthema begleiten.

Fassen Sie Mut! Machen Sie sich an die Arbeit! Mit der Zeit wird Ihr Leben leichter, Sie ärgern sich nicht mehr so oft, haben mehr Freude am Leben. Ihr Endziel ist die absolute innere Freiheit!